Neue Ausgabe Oktober/November/Dezember 2009

Die neue Ausgabe ist seit 29. Oktober 2009 im Bahnhofsbuchhandel und über Internetbestellung erhältlich.

Mit Beihefter "Krebs als Chance"

Denken verboten - sterben erlaubt

Bernd Joschko, 04.07.2008


Warum sich die Selbstheilung vor Gericht verantworten musste.
Es kommt vor allem auf die Blickrichtung an...

Wen die Diagnose Krebs getroffen hat, der wird in der Regel er­schrecken und sich vor der Bedrohung seiner Existenz fürchten. Wei­terleben oder sterben? Was ist zu tun? Kann man überhaupt etwas tun? Den Krebs annehmen oder gegen ihn zu Felde ziehen? Frieden schließen oder kämpfen? Mit wem Frieden schließen? Oder wie kämpfen? Immer gibt es diese zwei unter­schied­li­chen Richtungen, in die ein Betroffener gehen kann. Viele, die gewohnt sind, das Leben hinzunehmen, wie es ist, weil es angeblich sowieso nicht zu ändern ist, die werden auch den Krebs “hinnehmen”. Die haben die ge­rin­ge­ren Überlebenschancen. Denn wer nicht kämpft, hat schon verloren. Zahl­reiche Studien haben gezeigt, dass es sich bei einer Krebs­krank­heit wirklich auszahlt, wenn der Überlebenswille der Patienten ge­stärkt wird. Dabei stellt sich immer die Frage: Begünstigt eine bereits vorhandene Re­sig­na­tion den Krebs, oder führt dieser erst zur Re­sig­nation? Das altbekannte Henne-Ei-Dilemma. Was war wohl zuerst da?

Meine 20-jährige Erfahrung mit Krebs­kranken sagt mir: Beides stimmt. Immer haben wir es mit einer Wechselwirkung zu tun. Und ich konnte über die Jahre hinweg eine weitere entscheidende Er­kenntnis gewinnen: Krebs ist stets ein “Nein zum Leben“. Ganz gleich, ob sich der Betreffende dessen bewusst ist oder nicht. Bei allen an Krebs Erkrankten ha­ben wir große Bereiche im Un­ter­­be­wusst­sein gefunden, die mit diesem “Nein“ zu­sam­men­hängen. Deshalb wa­ren wir gedrängt zu fragen: Sterben die Menschen ei­gent­lich an den Tumoren und den Metastasen oder vielmehr dar­an, dass ihr “Nein” größer und ge­wich­tiger ist als ihr “Ja zum Leben”? Vieles spricht dafür, dass Letzteres zutrifft. Das würde als Konsequenz bedeuten: Der Krebs­kranke müsste sein inneres “Ja” ver­größern, es stärken, bis es über das „Nein“ triumphiert. Leicht gesagt, aber schwer getan?

Es bestreiten inzwischen wohl selbst kon­ventionelle Onkologen nicht, dass bei Krebs die Selbstheilungskräfte ge­stärkt werden müssen. Dennoch werden die bösartigen Geschwülste fast immer von außen bekämpft: mit dem Skalpell, mit chemischen Zellgiften und mit ra­dio­aktiven Strahlen. Kein Wunder, wenn das nicht gut geht. Denn in dem Maße, wie der Körper zusätzlich und massiv mit Chemie und Strahlen belastet wird, ver­größert sich jenes „Nein zum Leben“, das auf verschiedene Weise im Un­ter­bewusstsein vergraben ist. Die „Er­folgs­geschichte“ der Chemothera­pie legt da­von Zeugnis ab und wird darum zu­se­hends kritischer betrachtet – und dies nicht nur von den geduldig auf Heilung wartenden Patienten.

Auf die Frage “Soll man auf Chemo­the­ra­pie verzichten”? - antwortete Profes­sor Kurth, Präsident des Robert-Koch-In­stituts und Leiter des Bun­desinstituts für Arzneimittel und Medi­zin­produkte im Fernsehen: “Bei krebs­kranken Pa­ti­en­ten nehmen wir ganz gro­ße Ne­ben­wirkungen in Kauf, um in der Hoffnung noch einen gewissen Nutzen zu haben.” Bei manchen Krebsarten sei „die psy­cho­logische Wirkung viel­leicht stärker als die Wirkung auf den Tumor”. Also gilt doch allzu oft nur das „Prinzip Hoff­­nung” nach der Devise „Der liebe Gott wird’s schon richten!“?

Hilflose Strategie der Vernichtung

Aus der Sicht der schulmedizinischen Krebsforschung ist der Tumor das “Bö­se” schlechthin. Ihn gilt es zu ver­nich­ten. Sobald er nicht mehr zu sehen ist, gilt er in der Regel als besiegt. Doch sehr oft geht die Sache mehr nach dem Muster aus, das uns von Herakles bekannt ist, dem Helden der grie­chi­schen Antike. Schlug dieser der neun­köp­figen Hydra eines ihrer Häupter ab, wuchsen ihr sogleich zwei neue nach. Ärzte gehen mit dem Krebs ebenso um. Sie haben ein ähnliches Feindbild. Und ihnen widerfahren die Folgen in glei­cher Art.

Strahlen und Me­di­ka­mente verletzen den Tumor (und nicht nur ihn). Nicht immer, aber auch nicht selten, schrumpft er, scheint gar gänzlich zu ver­schwin­den. Doch plötzlich, nach Monaten oder nach Jah­ren und wie aus dem Nichts heraus, wuchert die neue Geschwulst he­r­an: Die ähnelt der alten verblüffend, ist zudem aber in aller Regel erheblich ge­fährlicher.

Lan­ge Zeit haben Wis­sen­schaftler ge­rätselt, aus welchem Re­ser­voir diese Tu­moren wohl nachwachsen. Doch in­zwi­schen geben sich viele Onkologen über­zeugt, den Ursprung dieses „Bö­sen“ er­kannt zu haben: Im Körper eines an Krebs Er­krankten schlummert offenbar eine unterschiedlich große Anzahl ent­ar­te­ter Zellen. Diese trotzen allen her­kömm­lichen Therapieversuchen - und können eines Tages neue Tumoren und Metastasen hervorbringen.

Diese Krebs-„Keimlinge“ besitzen laut einer aktuellen medizinischen Infor­ma­ti­on Ei­gen­schaften, wie sie bisher nur von Stammzellen bekannt waren: Sie sind prak­tisch unsterblich, tragen bestimmte Pro­teine auf ihren Oberflächen und kön­nen zu den unterschiedlichsten Zelltypen heranreifen. So wie eine Herzstamm­zel­le sämtliche Zelltypen hervorzubringen ver­mag, aus denen ein Herz besteht, so kann eine Krebsstammzelle alle Zell­ar­ten ent­stehen lassen, die sich in ei­nem Tumor finden lassen.

Wenn man also, wie es weiland He­rak­les mit dem neunköpfigen Drachen er­ging, das Böse, den Krebs  nicht mit Ge­walt besiegen kann, weil die „Köpfe“ der Hydra nachwachsen - könnte man dann viel­leicht die vermuteten Krebs­keim­linge, jenes „Urböse“, dingfest ma­chen und vernichten? Auch ein solcher Lösungsansatz entspricht ganz unserem abend­ländischen Denken. Und er führt nicht weiter.

 Auf der Suche nach der „Befehlszentrale“

Was, wenn man grundsätzlich anders an das Problem heranginge? Müssen wir nicht fragen: Warum entarten gesunde Zellen zu Krebszellen? Wer oder was gibt ihnen den Befehl dazu? Denn der Krebs ist nur ein sichtbares Symptom. Es scheint uns zwar, er sei es, der den Körper zerstört.  Doch ist es nicht an­ge­sichts des permanenten Nachwachsens der „Drachenköpfe“ geradezu zwingend, zu vermuten, dass die eigentlichen Kräf­te, die das Leben zerstören, weit „da­hin­ter“ liegen? Im Ver­bor­ge­nen? Und gilt es dann nicht, diese destruktiven Kräfte auf­zu­spüren?

Viele Antworten, die weiterhelfen, las­sen sich in den Bildern der Innenwelt finden. Es scheint so zu sein, dass see­li­sche Kräfte von neuronal ab­ge­spei­cher­ten Energiebildern überlagert wer­den, die aus subjektiv als dramatisch emp­fun­denen Ereignissen des betref­fen­den In­di­vi­duums stammen und diese in Rede ste­henden “Nein”-Kräfte erzeugen. Mit­un­ter bedarf es dann nur eines relativ klei­nen Aus­lösers, damit das komplexe Sys­tem “Mensch” zusammenbricht. Oft­mals genügt schon die als Schock em­p­fun­de­ne Diagnose “Sie haben Krebs”.

Pro­fes­sor Klaus-Dieter Schulz von der Hes­si­schen Krebsgesellschaft sagte im HR-Fernsehen: "Die Diagnose bedeutet ei­nen absoluten Sturz aus der normalen Wirklichkeit, und die Patientinnen und Pa­tienten versinken akut in ein wirk­li­ches schwarzes Loch. - Es wird un­mit­telbar eine Verbindung assoziiert zwi­schen der Krankheit und einem töd­li­chen Krankheitsverlauf!”

Sterben die Menschen nun am Krebs oder an den Folgen seiner Bekämpfung, an der „Austreibung des Bösen“? Es zeigt sich immer wieder: Klienten mit der Diagnose einer bösartigen Er­kran­kung, die nun in ihrer Innenwelt gleich­sam eine Tür mit der Aufschrift “Krebs” öffnen sollen, finden jetzt oft keinen Bo­den mehr unter ihren Füßen. Dabei konn­ten wir feststellen, dass da­für so manches frühere Ereignis im Le­ben des Klien­ten mitverantwortlich ist.

Ein „ethischer“ Vorwand

Noch einmal: Sterben die Menschen am Krebs oder an den vielen zusätzlichen Be­lastungen der Krebstherapie? Genau weiß das niemand. Man müsste dazu ei­ner bestimmten Anzahl von Patienten die “ret­ten­de” Chemo­therapie ver­wei­gern und nun nach­schau­en, wo mehr ster­ben bzw. überleben - in dieser Grup­pe oder in der che­mo­the­ra­pier­ten Ver­gleichs­gruppe. Sol­che vergleichenden Stu­dien werden jedoch nicht gemacht, weil sie als unethisch gelten. Aber allein schon die Statistik lässt deutliche Ver­mu­tun­gen zu:

Immer neuere und teurere Chemo­the­ra­pien brin­­­gen schwer krebskranken Pa­tienten offenkundig keinen Nutzen. Trotz des Ein­satzes dieser zunehmend ko­sten­in­ten­si­ve­ren Therapien hat sich die Über­le­bens­rate bei Organkrebs im fort­ge­schrittenen Zustand nicht ver­bes­sert. Dies berichtet DER SPIEGEL in seiner Ausgabe 41/2004.

Ein „Schuss“, der nach hinten los ging

"Was das Überleben bei metastasierten Karzinomen in Darm, Brust, Lunge und Prostata angeht, hat es in den ver­gan­ge­nen 25 Jahren keinen Fortschritt gege­ben" - so der Epidemiologe Dieter Höl­zel. Im Gegenteil, er befürchte, dass „die sy­stematische Ausweitung der Che­mo­the­rapie gerade bei Brustkrebs für den Rückgang der Überlebensraten ver­ant­wort­lich sein könnte.”

Mit dieser Auffassung steht dieser Mann durchaus nicht allein. Auch Wolfram Jäger, Leiter der Gynäkologie der Städ­tischen Kliniken Düsseldorf, räumt ein:  “Es gab und gibt keine Erfolge. Da wer­den riesige Mengen von Frauen behan­delt, ohne dass ein Nutzen tatsächlich be­wiesen wäre. Wenn Sie das den Pa­ti­en­tinnen sagen, die verzweifeln ja total.”

Warum aber werden Konzepte bei­be­hal­ten, wenn sie keinen Erfolg haben? Of­fen­­sichtlich wurde der mit ihnen anfäng­lich ver­bun­dene Heilanspruch von ihren Urhebern längst aufgegeben. Denn: Die Hersteller werben nur noch mit der an­geblichen Verlängerung von Über­le­bens­zeiten im Gefolge der Ablösung ei­nes Zellgiftes durch ein anderes. Nie­mand kennt indes die negativen Spät­fol­gen der „moderneren“ Zytostatika und auch nicht die (Komplikationen ver­ur­sa­chenden) Wechselwirkungen der ver­schie­denen Medikamente unter­ein­an­der. Oft werden solche erst Jahre später ent­deckt: WELT ONLINE meldete dazu am 27. Februar 2008: “Krebs-Medi­ka­ment erhöht die Sterblichkeit - Die Me­di­kamente sollen bei der Blutbildung hel­fen, verkürzen aber unter Umständen das Leben der Kranken: Erythropoietine - kurz: APO - erhöhen das Risiko für Blut­­gerinnsel in Beinen oder Lunge. Diese Mittel sind seit 15 Jahren im Ein­satz.”

... aber die Umsätze steigen

Bundesweit summierte sich der Umsatz der Zytostatika zwischen August 2003 und Juli 2004 auf 1,8 Milliarden Euro - ein Plus von 14 Prozent im Vergleich zum Jahr zuvor. Konzerne haben eben nicht die Aufgabe, besser zu heilen, son­dern mehr Umsatz zu machen. Damit es genau dabei die gewünschten Erfolge gibt, tragen täglich 17.000 Phar­ma­ver­tre­­ter in ihren Werbeeinsätzen zum Fort­be­­stand der mechanistischen Weltsicht und des entsprechend aggressiven The­ra­piekonzepts bei, zu dessen Rea­li­sie­rung die „freiwillige“ Unter­ordnung der Pa­tienten benötigt und organisiert wird. Lutz Hoffmann, Onkologe am Kran­ken­haus Hamburg-Barmbek, bemäntelte das vor der Öffentlichkeit. Im Sender N3 sagte er: “Der Patient kann doch nicht gezwungen werden - er macht es frei­will­­ig!“ Mancher Arzt sei ein Über­zeu­gungstäter - er wolle immer das Beste.
 
Wir brauchen ein neues Bewusstsein

Zuweilen kann selbst die Wirkung von Werbe- und politische Parolen zu Er­kenntnissen führen. “Du bist Deutsch­land!” - diese Parole sollte motivieren und wurde gut angenommen. Der Slogan “Wir sind Papst” von 2005 wirkte da­mals sogar noch stärker. Ein Krebs­kran­ker könnte vielleicht zu einer analogen Einsicht ge­langen: “Ich bin Krebs”. Das klingt eigenwillig, zumindest aber unge­wohnt, doch es trifft offensichtlich ge­nau den Kern der Situation des Be­trof­fe­nen.

Der Dicke sagt ja auch: „Ich bin dick“, und der Raucher „Ich bin Raucher“. Und  beide gelten nicht als krank. Hat doch ei­ne Krank­heit etwas Fremdes, von „Au­ßen“ Kommendes. Einem Kranken muss man helfen: Er ist schließlich Op­fer. Wenn aber der Krebskranke ehrlich zu sich selbst sagen kann: „Ich bin Krebs“, dann hat er eine Chance, diesen Teil sei­nes Selbst zu erkunden und zu erlösen. Dann wird es ihm fern liegen, ihn nur zu bekämpfen.

Krebskranke Menschen haben ihren Krebs selbst „geschaffen“. Wer sonst? Ich sage bewusst nicht: verschuldet. Es wäre nicht die Wahrheit. Sie sind nicht schuldig, sie haben in dem Sinne nichts falsch ge­macht. Die Entstehung des Sym­­p­­toms “Krebs” ist viel zu komplex, wie im Fol­gen­den noch aufgezeigt wer­den soll.  Für die erste Aussage dieses Ab­satzes haben wir jedoch eine neue Sichtweise eingenommen: Wir er­for­schen nicht den Krebs - wir „erforschen“ vielmehr krebs­kranke Menschen: Wir schau­en in sie hinein. Das hat, wie ich mei­ne, noch niemand zuvor gemacht!

Auf den Spuren einer versteckten „Software“

Die Innenwelten von kranken und ge­sun­den Menschen unterscheiden sich fun­­damental! Wir untersuchen, wenn man so will, die „Software“ des Gehirns, die Gesetze der Informa­tions­ver­ar­bei­tung in unserer Innenwelt. Die Ein­zig­ar­tig­keit einer Erkrankung oder Gesun­dung gibt Aufschlüsse über die­se Ge­setz­­mäßigkeiten. Üblicherweise wer­den Stu­dien auf der Basis von Gruppen durch­geführt. Wir hingegen un­­tersuchen Einzelfälle, beispielsweise den kon­kre­ten Fall einer Brustkrebsheilung. Und wir haben festgestellt, dass man auf die­se Weise Erfolgsgeheimnisse der Na­tur ent­schlüsseln kann.

Allerdings müssen erst einmal Men­schen gefunden werden, die bereit sind, ei­gene Wege zu gehen und damit gegen den „Mainstream“ zu laufen. Pioniere wa­ren indes seit jeher selten, doch un­glaublich wich­tig für jede Weiter­ent­wicklung. Wir versuchen deshalb schon lange, zu diesen Vorreitern zu gehören.

Bußgeld für Hilfe zur Selbsterkenntnis

Bei­spiels­weise rieten wir bereits vor 8 Jahren Brustkrebsklientinnen: “Bevor Sie unab­än­derliche Tatsachen schaffen, pro­bie­ren Sie doch mal eine Hinter­grund­­auflösung”. Dieser ziemlich pro­vo­­kante  Hin­weis hat uns allerdings gro­ße Schwie­rig­keiten eingebracht: Das Re­fe­rat für Ge­sundheit und Umwelt for­derte nämlich daraufhin  alle Münch­ner Synergetik-Therapeutinnen auf, sich von dieser von 96 Frauen ge­tragenen Ini­ti­a­tive “Brustkrebsstudie” zu distanzieren und drohte einer standhaf­ten Münchner Synergetik-Profilerin ein Bußgeld in Hö­he von 15.000 Euro für den Fall an, dass sie mit Klientinnen tatsächlich un­se­re Art Innenweltreisen durchführt. Der Autor des vorliegenden Artikels, üb­rigens auch Begründer der Sy­ner­ge­tik-Therapie, verklagte das Ge­sund­heitsamt in Goslar, da ihm der dortige Amts­arzt Dr. Hepp 2004 im Zusammenhang mit dieser Therapie kur­zer­hand die Ar­beits­erlaubnis entzogen hatte,  ohne mit ihm je­mals über Anlass und Begründung die­ser Entscheidung ge­spro­chen zu haben.

Das zunächst angerufene Verwal­tungs­gericht  stütz­te je­doch am 23. November 2006 noch die These von der Not­wen­digkeit einer früh­zeitigen Einbeziehung der Schul­­­medizin in eine Krebstherapie und sah “in der - jedenfalls parallelen - Inanspruchnahme der Schulmedizin eine erhebliche Reduktion des Gefähr­dungs­po­tentials”. Es kam zu der Schluss­fol­ge­rung: “Angesichts des Per­so­nenkreises, der die Zielgruppe des Klägers darstellt, liegt bereits in der Überantwortung die­ser Entscheidung an den Klienten unter gleichzeitiger negativer Schilderung der Methoden und Erfolge der Schulmedizin eine nicht hinzunehmende mittelbare Ge­fährdung“.

In verständlichem Deutsch hieß das: Die Schul­­medizin verfügt über die einzige Wahrheit. Krebspatienten können nicht mehr selbständig entscheiden und müs­sen vor anderen Heil- und Denk­ansätzen geschützt werden. Ist das Denken also verboten, das Sterben aber erlaubt?

Richter, die nachdenken

Doch zum Glück sind auf oberen Ver­waltungs- und Landgerichtsebenen die Weichen für “Selbstheilung” noch (oder schon?) in die richtige Richtung ge­stellt. So hatte das Ober­ver­wal­tungs­gericht Lü­­neburg bereits am 27. Mai 2004 ge­mäß Ar­tikel 12 des Grundgesetzes den Sy­­ner­getik-The­ra­peuten und -Pro­fi­lern un­wi­der­ruf­lich den Berufsstatus er­teilt und damit zugleich einen vor­läu­fi­gen Rechts­schutz gewährt. Der Baye­ri­sche Ver­waltungsgerichtshof defi­nierte dann am 5. Juli 2005 die Synergetik-Therapie als eine “Methode der Selbsterkenntnis, Selbstveränderung und darauf be­ru­hen­den Selbstheilung..., die sich von einer psy­chiatrischen, psychotherapeutischen oder von Heilpraktikern durchgeführten psy­­chischen Behandlung nicht grund­sätz­­­lich, sondern nur graduell un­ter­schei­­det. ... als eine Art homöo­pathie­ähn­liches psychotherapeutisches Ver­fah­ren”.

Das Oberlandesgericht Bamberg unter­suchte zwar die Internetadresse

     www.gesundheitsforschung.info

und kam dabei zu dem Schluss, dass von den 336 Innenweltreisen, die dort doku­men­tiert sind, nur drei dem Heil­mit­tel­wer­be­gesetz unterliegen und somit die Ver­lin­kung einer Münchner Synergetik- Pro­fi­lerin nicht rechtens sei. Doch auch die­ser Sachverhalt soll jetzt vom Bun­des­ver­fassungsgericht überprüft wer­den: Ist die Verlinkung zu Dokumentationen von Innenweltreisen eine gesetzwidrige Wer­bung?

Prof. Herrmann von der Uni­ver­si­tät Erlangen-Nürnberg vertrat in seinem relevanten Gut­achten dazu folgende Auffassung: „Die Synergetik-Methode kommt als genehmigungsfreie Berufs­ausübung in Betracht."

Das Weltbild wird ganzheitlich

Das Zusammenwirken von Körper, Geist und Seele ist mittlerweile an­er­kannt. Auch bei Krebserkrankungen wird selbst von Schulmedizinern die see­lische Unterstützung der Hei­lungs­pro­­zesse als sehr wertvoll angesehen. Um­gesetzt wird diese Erkenntnis al­ler­dings kaum, und nur in den seltensten Fällen wird sie von den Krankenkassen bezahlt. Wir haben es daher weniger mit einem theoretischen als vielmehr mit ei­nem politischen und einem finanziellen Problem der Gesundheitsreform zu tun. „Vorbeugend“ hat bereits das Bun­des­so­zial­gericht klargestellt (AZ: B 1 KR 12/04 R): „Versicherte können dagegen nicht alles von der GKV beanspruchen, was ihrer Ansicht nach oder objektiv der Behandlung einer Krankheit dient. Die gesetzlichen Krankenkassen sind auch nicht von Verfassung wegen gehalten, alles zu leisten, was an Mitteln zur Er­haltung oder Wiederherstellung der Ge­sundheit verfügbar ist...“ Damit ist al­ler­dings formell und recht deutlich auch der Alleinvertretungsanspruch der Me­di­zi­ner und der Krankenkassen auf Hei­lung als gegenstandslos erklärt sowie zwin­gend ein Feld für Privatanbieter von Heilmethoden legitimiert worden. Schließlich suchen kranke Men­schen im­mer stärker nach derartigen An­geboten.  Der entsprechende Markt wird of­fener und führt zu mehr Konkurrenz und - wie wir bereits sahen -  zu mehr klä­renden Gerichtsverfahren. 

Die Union Deutscher Heilpraktiker er­teilte dem Synergetik-Institut im De­zem­ber 2006 eine Abmahnung, die durch das Landgericht Limburg im Zuge eines Eilverfahrens in erster Instanz be­stätigt wurde. “Durch Ihre Werbung (unsere Aus­sage „Wir sind Marktführer im Be­reich der Selbstheilung“ - B. J.) hieß es, „ver­schaffen Sie sich einen unerlaubten Vorteil im Wettbewerb” gegenüber den kla­­gen­den Heilpraktikern. Eine sofort durch­geführte Umfrage des Be­rufs­ver­ban­des der Synergetik-Profilerinnen und -Pro­fi­ler BVSPro e.V. vom Sommer 07 kam allerdings zu dem eindeutigen Er­geb­nis: Heilpraktiker- und Ärzte­ver­bän­de, Lan­des­ärztekammern, Krebs­ge­sell­schaf­ten und Tumorzentren betreiben kei­ne For­schung zum Thema Selbst­hei­lung/­Spon­tanremission und können kei­ner­lei wei­ter­führenden Informationen zur Ver­fü­gung stellen. Auch eine eigens be­­auf­tragte Recherche seitens der Medi­zi­ni­schen Bibliothek der Berliner Cha­ri­té brach­te keine nennenswerten Hin­wie­se auf eine solche Forschung außerhalb un­seres Vereins.

Am 19. Juli 2007 erklärte nun das  Ober­­lan­des­gericht Frankfurt a. M. die Sicht­wei­se des Synergetik-Instituts für recht­lich einwandfrei. Sofern der Begriff “Krebs” in diesem Kontext nicht er­wähnt werde, dürfe den Klienten wie­ter­hin Folgendes mitgeteilt werden:

“Wir sind Marktführer bei der Er­for­schung von Selbstheilungs­pro­zes­sen und der Anwendung dieses Know-hows bei unheilbaren Krankheiten. Wir bear­bei­ten die Hintergründe von Krankheiten, an­statt die Symptome zu bekämpfen. Un­sere Devise ist: ‚Heile Dich selbst, die anderen können es nicht für Dich tun.’ Basis unserer Methode ist die wis­senschaftliche Synergetik nach Her­mann Haken. Unsere Innovation besteht in der Übertragung dieser Gesetz­mä­ßig­keiten auf die Selbst­orga­ni­sa­tions­fähigkeit der Psyche in Tiefen­ent­span­nung. Die prak­ti­sche Umsetzung durch die Ver­än­de­rung der Infor­ma­tions­struk­tur er­mög­licht dem Klienten, seine Selbst­hei­lungskräfte aktiv zu mobi­li­sie­ren. Krank­heit ist kein Schicksal, son­dern ein drin­gender Wegweiser zu mehr Selbst­be­stimmung. Jeder kann in seiner In­nen­welt aufräumen und dadurch als Ei­gen­leistung Selbstheilung als neue sta­bile Ord­nung erzeugen. Diese Seelsorge im ur­sprünglichen Sinne ist immer Hilfe zur Selbsthilfe. Daher ist synergetische Selbst­heilung immer intelligente Krank­heitsmeisterung und positive Lebensbe­wäl­tigung.“

Diese Beschreibung umreißt auch unsere Dienstleistung: Wir gehen mit dem Kli­en­ten in Tiefenentspannung in seine In­nenwelt - in die Welt seiner Erin­ne­run­gen und Neurobilder. Denn aus un­se­rer Sicht ist das Gehirn ein Neu­ro­spei­cher, in dem alle Erinnerungen zeitlich un­be­grenzt neuronal abgespeichert oder über das morphogenetische Feld zu­gänglich sind. In mehreren Sitzungen werden alte Erlebnisse intern neu be­ar­bei­tet. Dieses  innerliche “Auf­räu­men” führt zu einer in­tensiven Stress­re­du­zie­rung, das Im­mun­system wird verbessert und die Überlebenschancen des Klienten  er­höhen sich.

Renommierte Verbündete

Mit dieser unspezifischen Art zu ar­bei­ten konnten wir schon seit 20 Jahren beachtliche Erfahrungen sammeln. Der ent­­sprechende Denkansatz  ist be­reits weit verbreitet und in diesem Sinne nicht grundsätzlich neu. Die Verbes­se­rung der Lebenskompetenz, d. h. der po­si­tive Einfluss der Psyche auch auf die Ge­­sundungsprozesse bei Krebs wur­de schon vor vielen Jahren von Prof. Dr. med. Dr. phil. Ronald Grossart-Maticek in der Heidelberger Prospektiven Inter­ventionsstudie  bewiesen. Diese welt­weit um­fangreichste Studie, die mit 30.000 Personen über einen Zeitraum von 25 Jahren durchgeführt wurde, zeigt ein­drucksvoll, dass das seelisch-kör­per­liche Befinden und die Stimmungslage des zentralen Nervensystems einen deut­lichen Zusammenhang mit der Krebs­aus­breitung und dem Krankheitsverlauf aufweist. So verlängerten beispielsweise Brustkrebspatientinnen durch ein ein­fa­ches psychisches Training ihre Über­le­bens­zeit gegenüber untrainierten Ver­gleichspersonen um das 10-fache!

Das Ziel des psychischen Trainings ist, eine gute Selbstregulation (d. h. eine po­si­tive Lebenseinstellung) zu errei­chen. Es gilt also, das eigene Leben bewusst zu gestalten, Niederlagen zu verarbeiten, aber auch Erfolge zu genießen, selbst­be­wusst und verantwortungsvoll mit sich selbst und anderen umzugehen und sich durch das Arbeiten an selbst gesetzten Zie­len ständig weiter zu entwickeln. Die Studie zeigt eindeutig, dass Menschen mit einer guten Selbstregulation ge­gen­über anderen z. B. viermal seltener Krebs und sechsmal seltener Herz­in­fark­te bekommen. Dabei ist es weniger wich­tig, auf welche Weise diese positive Lebenseinstellung gewonnen wird. Ent­schei­­dend ist vielmehr, dass überhaupt etwas getan wird, um das eigene Leben "zu regulieren".

Selbstheilung möglichst schnell und op­ti­mal zu erreichen, ist die Absicht der Sy­nergetik-Profilerinnen und -Profiler. Dieser Beruf wurde im Jahre 2001 ge­boren, 2005 dann ein Berufsverband von 30 Mitgliedern gegründet. Die Absicht, möglichst bald positive Arbeitsresultate zu erzielen wurde auch durch den Zeit­druck diktiert, unter dem z. B. viele  Brust­­krebsklientinnen stehen. Denn in der Regel bleiben ihnen nur wenige Ta­ge zwischen Diagnose und erster OP bzw. Chemotherapie. Die Betroffenen werden meist dazu gedrängt, sich un­ver­züg­lich der üblichen schul­medi­zi­ni­schen The­rapie zu unterziehen. Das Synerge­tik-Profiling sucht demgegenüber zu­nächst in der Innenwelt nach dem re­le­van­­ten Hintergrundmuster. Unmittelbar da­nach wird dieses Informationsmuster ge­zielt bearbeitet und durch Rück­kop­pe­lung der neuronalen Energiebilder auf­gelöst.

Alles Spontanheilungen oder was?

Die erste gezielte Brustkrebsauflösung ge­lang einer Synergetik-Therapeutin so­gar noch während ihrer Grund­aus­bil­dung bei ihrer hilfesuchenden Freun­din. Da sich diese gerade in einem Hei­del­ber­ger Krebsklinikum aufhielt, ist der Fall recht gut doku­men­tiert (der Hes­si­sche Rundfunk be­rich­tete dar­über). Die ur­sprünglich an­ste­hen­de OP konn­te dar­aufhin abgesagt wer­den. Als wir aller­dings diesen Fall auf einer Messe in Ber­lin präsentierten, urteilte Günther Jauch in seiner Sendung  „stern TV“ (RTL) vom 14. April 1999 über unser Angebot in einem 18-Sekunden-Spot: “Noch schlimmer: Sol­che Angebote! Auch sie gibt es reichlich bei Esoterik-Messen: ‚Brustkrebs selber heilen’ - dank angeblicher Selbst­hei­lungs­kräfte des Körpers. Geschäfte mit der Angst von Kranken.“

Fernsehsender möchten verständlicher­wei­se ihre Ein­schalt­quo­ten er­hö­hen. Da­r­um bot ich Günther Jauch als Reaktion auf seine Äußerung in einem of­fenen Brief in unserer ersten Zeitschrift “INNENWELTREISEN” an: “Brauchen Sie gu­te Einschaltquoten? Dann nehmen Sie mich doch beim Wort, und ich helfe kostenlos mit der Synergetik-Therapie beispielsweise 10 Frauen bei ihrer Selbst­­heilung - „stern-TV“ kann bei Er­folg die Kosten übernehmen und dar­über be­richten. Das gäbe Ein­schalt­quo­ten, und die Frauen hätten was davon - ihre Männer auch.”

(www.innenweltreisen.de/brustkrebs/guenther-jauch.html)

Wie zu erwarten erhielt ich keine Ant­wort, denn das Fazit eines solchen Ver­suchs hätte bedeutet: Es kann sich hier­ nicht um die viel beschworenen Spon­­tan­heilungen handeln, da Letztere nicht gewollt aus­zulösen sind. Also doch ge­zielte Selbst­heilung? Für „Orthodoxe“ undenkbar!

Dokumentationen, die nicht wegzudiskutieren sind

Erst die o. g. Klage gegen das Ge­sund­heitsamt Goslar erbrachte  die Chance, im Beisein des Gutachters Dr. Andritzky mit einer Brustkrebsklientin, die erst drei Wochen vor ihrem Profiling von dieser Methode erfuhr, einen ge­zielten Selbstheilungsverlauf auf Video zu do­ku­mentieren und bei Gericht einzu­rei­chen. Klientin “Ilka” hatte Anfang De­zem­ber 2005 mit dem Profiling be­gon­nen. Sie absolvierte innerhalb ei­nes Jah­res 16 Ein­zel­sitzungen (Die  3.000 Euro Gesamtkosten für das Pro­fi­ling bezahlte sie aus eigener Ta­sche.) und ist seit 21. Dezember 2006 wieder voll ins Ar­beits­leben integriert, an ihrem alten Arbeitsplatz. Und all das, ohne Ope­ra­ti­on, Chemotherapie oder Bestrahlung in An­spruch genommen zu haben. Vor diesem Hintergrund ist es bezeichnend, wie demgegenüber das Ver­wal­tungs­ge­richt Braun­schweig am 23. Nov. 2006 geurteilt hat: “Die vom Kläger in der Synergetik-Therapie angewandte Me­tho­de“, so formulierte es, „erfordert aber medizinische Fachkunde, sie birgt un­mit­telbare Gesundheitsgefahren”.

Es muss hier hinzugefügt werden: Der Autor arbeitet seit 20 Jahren absolut feh­lerfrei, und es gab bisher keinerlei Be­schwerden seitens seiner Klienten. Unter Begleitung von Dr. Andritzky, eines Di­plom-Psychologen und Diplom-So­zi­o­logen, der 1990 das In­ter­nationale In­stitut für Kultur­ver­glei­chende The­ra­pieforschung gründete, wurde von ihm ei­ne gezielte Spontanheilung doku­men­tiert und dem Gericht vorgelegt.

Paradigmenwechsel auf der Tagesordnung

Was muss in dieser Sache eigentlich noch bewiesen werden? Der dokumen­tierte Fall birgt allerdings die „Gefahr“, dass der heute längst notwendige Pa­ra­digmenwechsel in der Heilkunst nur all­zu deutlich wird: Gesundheit und Krank­heit müssen aus einem neuen Blick­win­kel heraus betrachtet werden.

Der Autor dieses Beitrages  weigert sich unter diesem Aspekt nach wie vor, die Heilpraktiker-Be­rech­tigung zu erwer­ben, denn er lehnt es ab, sich dem me­di­zinischen Denksystem der Sym­ptom­be­kämpfung zu unterwerfen. Er scheut nicht davor zurück, seine Me­thode der “bionischen Heilung” selbst vom Bun­des­verfassungsgericht über­prü­fen und bewerten zu lassen. Eine solche öf­fent­liche Beurteilung könnte sehr viel Auf­merksamkeit wachrufen und unter die­sem „Druck“ vielleicht sogar den tra­di­ti­o­nell einseitigen Fluss der For­schungs­­gelder verändern.

Wenn finanzieller Druck den Wandel fördert  

Der medizinische Fortschritt lässt die Ausgaben Jahr um Jahr ansteigen. Zum einen werden dabei „umso mehr Pa­ti­en­ten behandelt, je ausgereifter die Ver­fah­ren sind“, ist Friedrich Breyer, Ge­sund­heitsökonom an der Universität Kon­­stanz, überzeugt. Zum anderen sind neue Behandlungen oft ausgesprochen teu­er. Eine Jahresdosis des Brust­krebs­medikaments Herceptin beispielsweise ko­­stet rund 40 000 Euro und verhindert le­diglich bei einer von 18 Patientinnen, dass der Tumor wiederkehrt. Eine wirk­lich er­folgreiche Behandlung kostet dem­nach rund 700.000 Euro. So die schlüssige Rechnung der Leiterin des öster­reichischen Ludwig-Boltzmann-In­sti­tuts für Health Technologies, Claudia Wild. Die Kosten für das künstliche Kom­­­plettherz Abiocor der US-Firma Abiomed summieren sich auf 250.000 Dollar -  und verlängern das Leben im Schnitt nur um sechs Monate. Viele der  me­di­zinischen Therapien wirken. Keine Frage! Aber sind sie ihren Preis auch wert?

Der Paradigmenwechsel wird voraus­sicht­lich bereits aus finanziellen Grün­den geschehen. Wenn nämlich der ein­zelne Kran­ke - ob er nun vom medizi­ni­schen Fortschritt wirklich profitiert oder nicht - über die Zu- und Selbstzahlungen immer mehr zur Kasse gebeten wird, er­höht sich seine Motivation, für die ei­gene Ge­sunderhaltung oder Heilung Selbst­­verantwortung zu übernehmen.

Wer aktiv ist, hat bessere Karten

Die synergetischen Innenweltreisen zur Hin­tergrundaufdeckung von Krank­heits­mustern sind immer nur unter Mithilfe des jeweiligen Klienten möglich. Allein daher haben selbstverantwortliche Men­schen eine höhere Heilungschance als sol­che, die dazu (z. B. von ihrem Arzt) gedrängt bzw. überwiesen werden müs­sen. Auch diese Feststellung fanden wir vielfach durch unsere Praxis bestätigt. Selbstheilung ist immer eine eigene Leistung.

Das Know-how, wie diese eigene Leistung flankiert und unterstützt wer­den kann, wird in der Ausbildung zum Beruf des Synergetik-Profilers vermittelt und nach strengen Qualitätskriterien  über­­prüft. Die angewandte Technik - das Basishandwerkszeug zur Veränderung der Innenwelt durch das Prinzip der Selbstorganisation der Energiebilder - wird in einem neuen Wissenschaftsge­biet, der Psychobionik, auch künftig vom Synergetik-Institut erforscht, do­ku­men­tiert und gelehrt.

Prof. Dr. Jürgen Rost, Dipl.-Psychologe an der Universität Kiel,  formulierte 2005 in seinem Kurzgutachten für den Bayrischen Verwaltungsgerichtshof:  "Die Technik der Synergetik-Therapie basiert darauf, das System durch eine Veränderung innerer Bilder in ein Ungleichgewicht zu bringen. Nach dem vorübergehenden (temporären) Chaos strebt das System im Sinne des Prinzips der Selbstorganisation eine neue Ordnung an, die als eine Ord­nung auf einer höheren Ebene bezeichnet werden kann. Da die Neuorganisation nicht nur die geistigen, sondern auch die körperlichen Strukturen betrifft, kann mit der Neuorganisation auch eine Heilung körperlicher und psychischer Krankheiten eintreten. Da diese Heilung nicht mit zielgerichteten Mitteln erfolgt, sondern durch die Selbstorganisation hervorgerufen wird, spricht man auch von Selbstheilung"

 

 

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