Neue Ausgabe Oktober/November/Dezember 2009

Die neue Ausgabe ist seit 29. Oktober 2009 im Bahnhofsbuchhandel und über Internetbestellung erhältlich.

Mit Beihefter "Krebs als Chance"

Eine Heilung bitte, Herr Doktor! Das funktioniert leider nicht.

08.10.2008


Biologische Krebstherapie erfordert verantwortliches Mittun der Patienten
In der Greizer Klinik ProLeben ist Ursachensuche schon die „halbe Miete“.

Wer im Freundes- oder Familienkreis oder sogar selbst von Krebs betroffen ist, macht in der Regel Bekanntschaft mit einem leider schon verfestigten Szenario: Quälendem Verdacht oder trügerischer Sicherheit folgt der Schock der Diagnose. Von da an regiert die Angst. Angst vor dem, was kommt, Angst, Zeit zu verlieren. Ruhe und Überlegung werden Fremdwörter. An die jetzt nötige Aneignung von Wissen über diese Krankheit, ihre Ursachen und die Möglichkeiten ihrer Überwindung, wird kaum gedacht. Der Tumor muss weg! Schnell! Der Arzt rät es auch. Er hat Erfahrung. Sicher auch dann, wenn er „Chemo“ sagt  oder „Bestrahlen“  Er muss es ja wissen. Er hat Medizin studiert. Nur die Medizin kann helfen. Sie muss es tun. Ich? Was soll ich? Bin ich Arzt? Vielleicht komme ich doch noch einmal davon! Und wenn nicht?

Alles könnte aber auch ganz anders ablaufen. Für alle, die sich nach Wegen umsehen, auf denen sie selbst gehen sollen und können. Zu jenen Orten, an denen man gerade das lernen kann und wo Hilfestellung und etwas mehr gegeben wird, zählt die Klinik ProLeben im thüringischen Greiz. „Krebs als Chance“ sprach mit ihren zwei leitenden Ärzten, Dr. Uwe Reuter und Dr. Ralf Oettmeier, die sich ganz einer biologischen Krebsbehandlung verschrieben haben.

Gedanken-Splitter aus dem Interview:

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