Neue Ausgabe Oktober/November/Dezember 2009

Die neue Ausgabe ist seit 29. Oktober 2009 im Bahnhofsbuchhandel und über Internetbestellung erhältlich.

Mit Beihefter "Krebs als Chance"

Diskurs

Eine Ohrfeige als Streicheleinheit

07.10.2008


U.P.images, fotolia

Wie unsichtbare Belastungen gemessen und warum Grenzen zu weit gezogen werden. Aus dem Alltag eines Baubiologen.

Die Buchautorin und Vorsitzende des Bundesverbandes Elektrosmog, Dr. Birgit Stöcker, sprach in unserer vorigen Ausgabe von unterschiedlichen Symptomen, „die sich zeigen können, wenn unser Körper auf künstliche elektromagnetische Strahlung reagiert“. Sie habe sich mehr als 15 Jahre mit diesem Problem befasst und fast 4000 elektrosensible Bürger vertreten, darunter auch ernsthaft an Elektrosmog Erkrankte. Es ist aber auch eine Tatsache, dass die derart Betroffenen (noch) eine Minderheit darstellen. Denn bei nicht wenigen von uns sind künstliche elektromagnetische Felder zu Hause ein Stück Normalität: schnurloses Festnetztelefone, mindestens ein, meist aber mehrere Handys pro Familie, ein, zwei Fernseher, Rundfunkgeräte, diverse Rekorder, zahlreiche Lampen und Steckdosen, an denen teilweise auch wieder Lampen hängen, oft sogar moderne Leuchten mit Transformatoren. Laptops und Computer werden praktisch ständig über Netzteile mit Strom versorgt. Zeitweise sind für andere Geräte weitere Netzteile in Betrieb. Den Umgang mit solcherart „Elektrosmog“ und sich daraus ergebenden Gefährdungen hat sich der Baubiologe und Lasertechniker Gerd Brendel im kleinen thüringischen Dobareuth zum Beruf und zur Berufung gemacht. Wir sprachen mit ihm

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