Neue Ausgabe Oktober/November/Dezember 2009

Die neue Ausgabe ist seit 29. Oktober 2009 im Bahnhofsbuchhandel und über Internetbestellung erhältlich.

Mit Beihefter "Krebs als Chance"

Medizin von unten

„Vor diesem Bäckermeister ziehe ich meinen Doktorhut!“

08.10.2008


sarahC., pixelio

Ein Lebensmittel wurde Heilmittel. Ärzte und Professoren testeten den Kanne Brottrunk.

Es ist keine neue Erkenntnis, dass es in unserem Gesundheitswesen mit einem Parameter jedenfalls stetig aufwärts geht - mit den Arzneimittelkosten. Auch wenn dadurch unser Wohlbefinden nicht besser wird.  Ebenfalls nicht neu, aber wohl weniger bekannt, ist die Tatsache, dass Naturheilmittel preiswerter sind als chemische Medikamente. Allein der Umstand, dass wir diese aus der eigenen Tasche bezahlen müssen, gaukelt uns das Gegenteil vor: zu teuer. Wie man das übrigens ändern könnte, erfahren Sie aus einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des Schweizer Naturärztevereins, das wir auf in dieser Ausgabe ebenfalls abgedruckt haben. Das Für und Wider im Kampf um die Gleichberechtigung natürlicher Arz­neimittel wird bislang aber noch immer davon bestimmt, wer das wissenschaftliche Sagen hat. Indes sind Verfechter der Naturmedizin längst nicht mehr nur Außenseiter. Immer mehr Ärzte und selbst Universitätsprofessoren, die ihr „Handwerk“ und ihre Wissenschaft nachweislich verstehen, widmen sich ernsthaft biologischen Therapiemöglichkeiten. Zu Letz­teren zählt auch der Einsatz ganz bestimmter Lebensmittel. So des milchsauren Brottrunks, den der Bäckermeister Wilhelm Kanne bereits vor einem halben Jahrhundert entwickelt hat. Hippokrates, der Stammvater der Mediziner, soll uns ja ans Herz gelegt haben, unsere Nahrungsmittel sollten unsere Heilmittel sein. Zu den Ärzten, die das in ihrer therapeutischen Praxis auch im Hinblick auf den Brottrunk - ernst genommen haben, gehört Dr. med. Markus Gaisbauer - lange Jahre Chef einer Fachklinik für Naturheilverfahren. Wir sprachen mit ihm.

Gedanken-Splitter aus dem Interview:

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