
Die neue Ausgabe ist seit 29. Oktober 2009 im Bahnhofsbuchhandel und über Internetbestellung erhältlich.

Vorstöße
11.05.2009

arkadius neumann-pixelio
Ein Kommunalpolitiker über Lengdoblers Plusenergiehaus.
„Abwrackprämiiert“ zehnmal mit dem Auto um den Erdball?
Erfinder haben es oft schwer, Finanziers für die Verwirklichung ihrer Projekte zu finden. Oft sehen die Nutznießer des Alten durch sie ihre Felle davonschwimmen. Wenn aber nun eine kluge Idee im Interesse der Gesellschaft ist, dann sollte man ihre Umsetzung nicht dem Zufall von Angebot und Nachfrage überlassen. Auch dann nicht, wenn es sich um scheinbar privat anmutende Projekte handelt wie den Bau eines Plusenergiehauses. (Ein Gespräch mit dessen „Vater“, dem Ingenieur Lengdobler finden Sie auf den zurückliegenden Seiten.) Wer aber kann solchen wichtigen Vorhaben zum Durchbruch verhelfen? Bürgerinitiativen bilden sich meist nur, wenn es irgendwo gegen irgendwas Einspruch zu erheben gilt. Sicher ist das in Ordnung. Aber für Lösungen, die für alle bedeutsam sind, macht sich die Zivilgesellschaft leider (noch) nicht stark. Müsste sich dann nicht wenigstens die „niederste“ Ebene der Politik, die kommunale, die - hoffentlich - „mit einem Bein“ in dieser Zivilgesellschaft steht, für solche Belange interessieren? Wir sprachen darüber mit einem Kommunalpolitiker der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), dem (ehrenamtlichen) 2. Bürgermeister von Passau, Urban Mangold.
Gedankensplitter aus dem Interview: