Neue Ausgabe Oktober/November/Dezember 2009

Die neue Ausgabe ist seit 29. Oktober 2009 im Bahnhofsbuchhandel und über Internetbestellung erhältlich.

Mit Beihefter "Krebs als Chance"

Editorial

Bettina Wiegrebe, 11.05.2009


Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Heute gibt es einiges Neue für Sie. Zunächst: Ein Editorial nicht von Lothar Hirneise, sondern von Bettina Wiegrebe, also von mir. Nun, allzu „neu“ bin ich für viele Mitglieder unseres Vereins sicherlich nicht mehr. Es waren nicht wenige, mit denen ich in den letzten Jahren per Hotline über ihre Fragen und Sorgen und Hoffnungen sprechen konnte. Nicht selten sogar etliche Male. Und ich hoffe, dass diese Gespräche denen am anderen Ende der Telefonleitung ebenso viel gegeben haben, wie sie mir gaben, und zwar an Mut und Zuversicht und auch an Wissen. Ich jedenfalls habe selten in so kurzer Zeit so viel hinzugelernt. Dafür danke ich den Anruferinnen und Anrufern.

Neu für Sie als Mitglieder unseres Vereins ist auch - nach der Namensänderung in „Krebs 21“ -, dass einige Aktive jetzt Lothar Hirneise im Vorstand entlasten. Ersetzen werden wir ihn nicht. Weder wollen noch können wir das, aber ergänzen und entlasten werden wir ihn. Denn die neuen internationalen Verpflichtungen lassen ihm schon jetzt immer weniger Zeit. In diesem neuen Team werden außer mir auch Elke Linder und Christa Jung vertreten sein. Beide arbeiten schon seit Langem mit mir an der Hotline und vertreten mit großem Engagement und auch Erfolg unseren Verein auf den überregionalen Gesundheits-Messen in Deutschland. So manche kennen uns bestimmt auch von den vergangenen Krebstagen in Stuttgart. Und die Artikel, die Elke Linder für „Krebs als Chance“ schreibt, haben gewiss schon so manchem verzweifelten Schmerzpatienten einen Weg aus dem „Schmerzkreislauf“ aufgezeigt. Aber auch zu anderen interessanten Themen hat sie wichtige Beiträge organisiert und wird das auch künftig tun. Und wer schon im 3E-Zentrum in Buoch war, konnte sicherlich auch Christa Jung persönlich kennen lernen. Sie vertritt dort Lothar Hirneise schon einige Zeit immer öfter.

Neu ist auch Folgendes: Der Verein wird künftig jährlich nicht nur eine, sondern zwei große Veranstaltungen organisieren. Den bereits „traditionellen“ Alternativen Krebstag - in diesem Jahr am Samstag, dem 24. Oktober in Stuttgart - ergänzt jetzt in jedem Frühsommer ein weiterer Kongress. Diesmal wird er am Sonntag, dem 21. Juni, in Freiburg im Breisgau stattfinden. Er steht unter dem Motto: „Neue Wege in der Krebstherapie“. Auf dieser Tagung haben Sie auch Gelegenheit, mit „Krebs 21“ Kontakt aufzunehmen, und werden wieder viel Neues über alternative Methoden der Krebsbehandlung sowie über die vermehrten Aktivitäten unseres Vereins erfahren. Wollen Sie sich vorab schon gut darüber informieren, können Sie das im Internet tun unter: www.kongress-krebs21.de, aber auch auf den Seiten unseres Beiheftes zur Zeitschrift „PROVOkant“.

Neues flattert einem aber auch sonst nahezu täglich ins Haus: Die Informationsangebote zum Thema Krebs sind schon übergroß - zu gesunder Lebensführung und Ernährung und zu den Möglichkeiten besserer Lebensqualität und den Aussichten auf eine wirkliche Heilung. Da bekommt man ständig irgendwelche Info-Mails im E-Mail-Account, Prospekte im Briefkasten, Telefonwerbung, Plakate und überall diese Flyer! Nach wie vor berichten  mir Menschen in der Beratung von einer unglaublichen Fülle von Möglichkeiten, von tollen Therapieangeboten, Kombinationen, Abwandlungen, Verbesserungen, Ergänzungen ... Manchmal fragt man sich: Wie kann man sich da noch zurechtfinden? Wie soll man da noch offen bleiben? Und doch: Es lohnt sich! Denn was das Wichtigste ist: Welche Therapie ich auch immer wähle, das Entscheidende  muss ich selbst tun, wenn ich wieder gesund werden will! Auch und gerade, wenn ich ebenso die Möglichkeiten der Schulmedizin nutze. Dann ist eines geradezu lebenswichtig: Akzeptieren Sie die Diagnose - nachdem sie zuverlässig überprüft wurde! Holen Sie sich die zweite und auch die dritte Meinung ein! Aber eines dürfen Sie niemals tun - sich mit der Prognose abfinden!

 In diesem Sinne verabschiede ich Sie in die schönste Jahreszeit  mit einem Gedicht von

Dom Hélder Pessoa Câmara:

„Bäume sind Meister der Geduld
Sie bieten Schatten und liefern Obst,
und Vögel nisten in ihren Zweigen.
Und lehren sie uns nicht jedes Jahr,
aufs Neue mit frischem Mut wieder anzufangen?

 

Immer auf ein Neues, also!

Ihre Bettina Wiegrebe

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