Neue Ausgabe Oktober/November/Dezember 2009

Die neue Ausgabe ist seit 29. Oktober 2009 im Bahnhofsbuchhandel und über Internetbestellung erhältlich.

Mit Beihefter "Krebs als Chance"

Diskurs Elektosmog

Panikmache oder gebotene Vorsorge

11.05.2009


Martin B.-pixelio

Internationale Langzeitstudien weisen längst Spätschäden durch Mobilfunkstrahlung nach. Entwarnung ist verantwortungslos.

Für unsere vorige Ausgabe befragten wir den Biochemiker Prof. Franz Adlkofer („Eine falsche Fälschung?“). zu einer üblen Anschuldigung. In der Presse war die Behauptung verbreitet worden, an der Wiener Medizinischen Universität durchgeführte Studien, die eine Zellschädigung durch Mobilfunk nachwiesen, seien gefälscht. Die Auseinandersetzungen um die Gefahren des Elektrosmogs werden also offenbar zunehmend härter geführt. Adlkofer rückte die Tatsachen zurecht, wies aber darauf hin, dass es auf diesem Gebiet selbst unter Experten noch immer mehr Fragen als Antworten gibt. Er bezeichnete dabei unseren Handy-Alltag als einen seit 10 Jahren laufenden „Feldversuch“, von dem man gegenwärtig keine Ahnung habe, wie er eines Tages ausgeht. Sind wir in diesem Versuch die „Kaninchen“, denen es derzeit scheinbar noch recht gut damit geht? Was wird nach weiteren 10 Jahren sein? Wenn wir das ungebremste Überhandnehmen der künstlichen elektromagnetischen Felder um uns herum sehen, riechen oder tasten könnten, würden wir es mit der Angst zu tun bekommen. Auf besorgte Fragen werden jedoch offiziell nur beruhigende Antworten gegeben. Existieren heute tatsächlich keine Hinweise darauf, dass diese spezielle Art der Umweltverschmutzung  uns doch noch zum Verhängnis werden könnte? Wir sprachen darüber mit dem Arzt, Wissenschaftler und Buchautor Prof. Dr. med. Karl Hecht.

Gedankensplitter aus dem Interview:

Zurück zur Artikelübersicht