Neue Ausgabe Oktober/November/Dezember 2009

Die neue Ausgabe ist seit 29. Oktober 2009 im Bahnhofsbuchhandel und über Internetbestellung erhältlich.

Mit Beihefter "Krebs als Chance"

Verbündete

Wider das herkömmliche Geschäftsinteresse

11.05.2009


Andre Bonn-fotolia.com

Berliner Stiftung „Ethik & Ökonomie“ folgt einem system- und konzernkritischen Ansatz.

Auch im letzten Heft haben wir unter der Rubrik „Verbündete“ gesellschaftliche Kräfte vorgestellt, die außerhalb des etablierten Parteiensystems politische Verantwortung übernehmen. Es waren jene international vereinten Ärzte, die ihre Stimme vernehmbar, beharrlich und mutig erheben, um vor allem den atomaren Wahnsinn aus der Welt zu verbannen - den militärischen wie den zivilen. Wir fragten, ob derartige Aktivitäten nicht ein Zeichen dafür sind, dass die Zeit der neuen, freiwilligen Politstrukturen anbricht, von Strukturen, die unsere bedrohte Demokratie nicht aufheben, sondern anheben. Wer sich die Mühe macht, im Internet die Selbstdarstellungen solcher Organisationen, Vereine, Verbände etc. zu überschauen und dabei die Spreu vom Weizen zu trennen, der wird feststellen, dass diese vielfältigen Initiativen bereits Legion sind. In Deutschland gibt es derzeit etwa 17.000 Stiftungen. Die meisten davon sind Familien-, Kirchen-, Partei-, Staats- oder gar Konzernstiftungen. Oftmals wurden sie eingerichtet, um private Vermögen zu mehren, nicht selten auch, um karitativ oder kulturell tätig sein zu können. Eine gemeinnützige Stiftung von ganz besonderer Art ist „ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie“ in Berlin. Seit nunmehr fünf Jahren lebt sie vor, wie ethische Grundsätze und wirtschaftliche Vernunft zusammengehen können. Auch wenn das vielerorts noch als die Quadratur des Kreises erscheint. Über ihre Ziele sprachen wir in Berlin mit einem der beiden Gründer, dem Diplomkaufmann Axel Köhler-Schnura.

Gedankensplitter aus dem Interview:

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