Ein neuer Ansatz zur Erhaltung der Brustgesundheit.
Auszüge aus dem Beitrag:
MammoVision wurde als Ergänzung zu den verbreiteten Brustuntersuchungen entwickelt. MammoVision basiert auf dem Infrarot Regulations Imaging (IRI), einer berührungs- und belastungsfreien Untersuchung des Temperaturverhaltens und des Wärmemusters der Körperoberfläche. Dadurch lassen sich klinische Aussagen über den Stoffwechsel in der Brust und die Wahrscheinlichkeit einer Brusterkrankung gewinnen sowie etwaige Störungen lokalisieren. Das Verfahren kann in jeder Altersgruppe eingesetzt werden - zur Prävention (Vorbeugung, Gesunderhaltung der Brust), zur Brustkrebs-Risikoanalyse und besonders gut auch zur Nachsorge.
Probleme der Mammographie Die Röntgen-Mammographie gilt bis dato als so genannter „Gold-Standard“ der Brustkrebserkennung, ist aber mit etlichen Nachteilen behaftet. Zum einen ist die Untersuchung selbst nicht ohne Belastung: Es kommen ionisierende Strahlen zum Einsatz, und die Brust wird bei jeder der Untersuchungen stark zusammengepresst. Beides führt bei vielen Frauen verständlicherweise zu erheblichen Akzeptanzproblemen. Aber auch methodisch weist die Röntgen-Mammographie Mängel auf. Grundsätzlich können mit ihrer Hilfe nur Mikrokalk-Ablagerungen erkannt werden. Indes gibt es eine Reihe von Tumoren, die keine derartigen Verkalkungen aufweisen. Des Weiteren müssen die Tumoren, will man sie mit diesem Verfahren dingfest machen, eine bestimmte Mindestgröße aufweisen. um identifizierbar zu sein. (Die entsprechenden Angaben darüber schwanken zwischen 0,5 und 2 cm) Andernfalls können sie nicht identifiziert werden. Die Folge ist: Es gibt viele unauffällige Mammographie-Befunde, also Entwarnungen, obwohl ein Brustkrebs tatsächlich bereits vorliegt. Auch unter den Medizinern gibt es deshalb Diskussionen darüber, ob röntgenmammographische Screening-Untersuchungen sinnvoll sind. Denn bessere Resultate scheint die Kernspin- oder Magnetresonanz-Tomographie zu versprechen. Allerdings ist diese Art der Untersuchung sehr aufwändig, teuer und außerdem noch zu wenig erforscht.
Indikator ist der Bruststoffwechse Im Zentrum des diagnostischen Interesses bei der MammoVisions-Untersuchung stehen die Stoffwechselvorgänge in der Brust. Diese werden durch das Wechselspiel bestimmt, das zwischen verschiedenen Hormonen und den Zellen in den Brüsten vor sich geht. Eine normale Anregung dieses Stoffwechsels kann man beispielsweise während einer Schwangerschaft und in der Stillzeit registrieren. Außergewöhnliche Steigerungen jedoch lassen auf diverse Brusterkrankungen schließen. Denn ein gesteigerter Bruststoffwechsel ist z. B. immer mit einer erhöhten Zellteilungsrate verbunden. Eine erhöhte Teilungsrate wiederum vermehrt das Risiko von Kopierfehlern, und als Folge der dadurch auftretenden genetischen Zellveränderungen können immer auch Krebsvorstufen entstehen.
Die Methode der Untersuchung Die Untersuchung selbst ist, wie schon angedeutet, recht einfach: Unmittelbar nach dem Freimachen des Oberkörpers werden in einer ersten Messreihe die Gesamtwärme sowie das genaue Gefäß- und Wärmemuster an den Brüsten exakt gemessen und aufgezeichnet. Nach einem standardisierten Abkühlungsreiz von 10 Minuten Dauer werden die gleichen Messungen noch einmal durchgeführt. Dieser milde Reiz führt bei gesunden Brüsten zu einer Abnahme der Durchblutung in den Brüsten. Je nach Brustgröße fällt die Temperatur dadurch gleichmäßig um etwa 1 °C ab. Fällt hingegen die Temperatur nicht ab oder kommt es gar zu einer paradoxen lokalen Erwärmung, ist dies ein ernst zu nehmender Hinweis auf krankhafte Prozesse in der betroffenen Brust.
Verbesserung durch frühzeitige Intervention Beim nachfolgenden Beispiel können zwei Entwicklungen beobachtet werden - einmal das Auftreten von Auffälligkeiten nach einem vormals völlig normalen Befund, das andere Mal die Tendenz zur Normalisierung nach einer (naturheilkundlichen) Behandlung. Im Alter von 30 Jahren hatte die Patientin einen völlig normalen MammoVisions-Befund. Sieben Jahre später sind mehrere auffällige Zeichen erkennbar: Überwärmungen um die Brustwarzen herum, deutliche Gefäßbilder und insgesamt wesentlich höhere Temperaturen. Eine sofort eingeleitete naturheilkundliche Behandlung zeigt nach 2 Wochen noch keinen Effekt, jedoch nach weiteren 6 Wochen eine deutliche Besserung des MammoVisions-Befundes: eine generelle Abkühlung über beiden Brüsten und eine Rückbildung der heißen Gefäßbilder und der überwärmten Zonen um die Brustwarzen herum. Selbstverständlich waren die Untersuchungsbedingungen in allen Fällen die gleichen.
Grenzen der MammoVisions-Methode Wie bei jeder anderen klinischen Methode müssen auch bei der MammoVision die Grenzen bekannt und bewusst sein. Man kann nicht direkt eine Diagnose aus den Untersuchungsergebnissen herleiten, sondern sollte bei Auffälligkeiten weitere Untersuchungen veranlassen. Auffällige Befunde sind häufig und bedeuten nur bei sehr wenigen Frauen, dass bereits Brustkrebs vorliegt, denn auch andere Brusterkrankungen verändern die MammoVisions-Aufnahmen. Bei der Brustkrebs-Diagnostik kann das Infrarot Regulations Imaging daher sehr gut zusätzlich zu den Standard-Verfahren wie Röntgen-Mammographie oder Ultraschalluntersuchung eingesetzt werden. Die MammoVisions-Ergebnisse liefern wertvolle Zusatzinformationen und zeigen in vielen Fällen, wo z. B. mit Ultraschall besonders genau untersucht werden sollte.