Neue Ausgabe Oktober/November/Dezember 2009

Die neue Ausgabe ist seit 29. Oktober 2009 im Bahnhofsbuchhandel und über Internetbestellung erhältlich.

Mit Beihefter "Krebs als Chance"

Diskurs Elektosmog

Angriff auf die Matrix des Lebens

03.11.2009


Ramona Heim, fotolia.com

Der zunehmende Elektrosmog ändert das Milieu des Planeten und gefährdet damit die Existenzbedingungen vieler Lebewesen.

Es gilt nicht gerade als abwechslungsreich, wenn eine Zeitschrift nachgerade in jeder ihrer Ausgaben das gleiche Thema „aufwärmt“. Allerdings gibt es Probleme, deren Lösung nicht nur besonders wichtig ist, sondern auch einen sehr langen Atem erfordert. Eines davon ist die zunehmende Überflutung unseres Lebensraumes mit technischen elektromagnetischen Feldern - Gegenstand unserer Beitragsfolge „Diskurs Elektrosmog“. Einerseits sind sich große Teile der Bevölkerung der damit verbundenen Gefahren noch gar nicht bewusst, und andererseits tut vor allem die Mobilfunkindustrie alles dafür, negative Auswirkungen für Mensch und Umwelt zu leugnen. Deshalb werden wir weiterhin sowohl Aufklärungsarbeit zu diesem Thema leisten müssen als auch publizistisch die Aktivitäten jener Bürgerinitiativen unterstützen, die den Mobilfunkgefahren wehren wollen und dabei von ihrem Recht auf friedlichen Widerstand Gebrauch machen.

In unserer letzten Ausgabe fragten wir den Präsidenten des Europäischen Berufsimkerbundes Walter Haefeker, inwieweit der dichter werdende Elektrosmog  auch die Imker beunruhigt, die mit einem bedenklich zunehmenden Bienensterben zu kämpfen haben, wesentlich auch bedingt durch die Umweltverschmutzung mit giftigen Chemikalien. Nach Haefekers Einschätzung hat das Thema Elektrosmog „im Vergleich zu den Problemen, die sich aus der intensiven Landwirtschaft ergeben, noch keinen hohen Stellenwert“. Entwarnung könne er aber nicht geben. Dass dieser Vorbehalt mehr als begründet ist, erfuhren wir von Dr. rer. nat. Ulrich Warnke, einem Wissenschaftler der Universität des Saarlandes, der mit eigenen Forschungen die gefährlichen Folgen von Elektrosmog nicht nur für Bienen, sondern für sehr viele unserer Mitgeschöpfe und für uns selbst überzeugend nachgewiesen hat.


Gedankensplitter aus dem Interview:

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