Neue Ausgabe Oktober/November/Dezember 2009

Die neue Ausgabe ist seit 29. Oktober 2009 im Bahnhofsbuchhandel und über Internetbestellung erhältlich.

Mit Beihefter "Krebs als Chance"

Anstoß zu natürlicher Heilung?

Dr. med.Geoffrey Hürtgen, 03.11.2009


Thorsten Freyer, pixelio.de

Ein altes Behandlungskonzept in neuem Gewand. Erfahrungsbericht und Betrachtungen zum möglichen Wirkmechanismus der intraperitonealen Ozontherapie.

Niemand verkennt die unermüdlichen und intensiven Forschungsarbeiten der letzten Jahrzehnte, die ungezählte und ungeahnte neue Erkenntnisse in den Vorgängen des Lebens auf molekularer Ebene erbrachten. Aber angesichts der erschreckenden Daten auf dem Gebiet der Onkologie, drängt sich eine einfache, aus Sicht der konventionellen Medizin sicherlich ketzerische Frage auf: Kann es sein, dass seit Jahrzehnten versucht wird, Krebs rein symptomatisch mit unzureichenden und unnatürlichen Maßnahmen zu behandeln, weil man diese den ganzen Menschen betreffende Erkrankung, nach einer über hundertjährigen Abkehr von der ganzheitlichen Sichtweise des Krankheitsgeschehens, einfach nicht verstanden hat?

Auszug aus dem Beitrag von Dr. med. Geoffrey Hürtgen:

Für einen Therapeuten ist dieser Zustand mehr als enttäuschend. Dies nicht nur, weil man - geht man auf die genannte Weise vor - in den Krankheitsprozess nur selten mit langfristigem Erfolg eingreifen kann. Nein, frustrierend ist vielmehr vor allem, dass man mit einer eigentlich gut gemeinten Therapie bei seinen Patienten oft noch größeres Leid auslöst.

Diese unerträgliche Situation hat in der Vergangenheit etliche Therapeuten angeregt, ja angespornt, nach Behandlungsmethoden zu suchen, die eben kein zusätzliches Leid verursachen und zugleich erfolgreicher sind. Wenn man dann aber einem solchen neuen Ansatz begegnet, bei dem auf völlig unkonventionelle Art sehr aggressive Tumore behandelt werden und von einer hohen Überlebens- oder gar von einer hohen Heilungsrate berichtet wird - dann ist auf jeden Fall Skepsis geboten. So war ich mehr als vorsichtig, als ich Anfang 2008 erstmals von der „neuen“ intraperitonealen Ozontherapie hörte, d. h. von einer Behandlung, bei der Ozongas in die Bauchhöhle geleitet wird.
...

Mit Vorbereitung, Verabreichung des Ozon-Gasgemisches und Nachruhen, dauert die intraperitoneale Ozontherapie rund 3 bis 4 Stunden. In Anlehnung an die Marburger-Studie führen wir diese Behandlung in Blöcken durch, d. h. wir therapieren jeweils 5 Tage hintereinander einmal täglich und wiederholen sie - je nach Grunderkrankung - nach 2 bis 8 Wochen, gegebenenfalls auch mehrfach. Die Kosten werden analog der Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet und variieren je nach Aufwand. Erfahrungsgemäß liegen sie zwischen 550 und 850 Euro je Sitzung zuzüglich Material und Medikamente.
...

Eigene Erfahrungen

Nach rund 200 Anwendungen bei etwa 25 Patienten zeigen sich jedoch deutliche Hinweise, aus denen man vorsichtig folgende erste Zwischenbilanz ziehen kann:

 

Berücksichtigt man, dass sich in unserem Fall die meisten Tumorpatienten zu Therapiebeginn in einem fortgeschrittenen Stadium befanden und bei den meisten von ihnen schon ein oder mehrere konventionelle Behandlungsversuche unternommen wurden, ist es sicherlich auffallend, wenn bereits nach der kurzen Anwendungszeit der intraperitonealen Ozontherapie durch uns eine Ansprechrate von ca. 60 % angegeben werden kann. Als Ansprechen definieren wir dabei nicht nur, wie sonst üblich, einen Rückgang oder Konstanz des Tumorgeschehens (kein weiterer Krankheitsprogress und/oder Abnahme der Tumorgröße und/oder Absinken der Tumormarker), sondern ebenso die Verbesserung des Allgemeinzustandes.

Im Folgenden seien einige sehr erstaunliche Reaktionen angeführt, die wir im Verlauf bzw. im Ergebnis der intraperitonealen Ozontherapie beobachten konnten, wenn wir sie, wie beschrieben, mit verschiedenen ganzheitlichen Behandlungen kombinierten:

Die genauen Mechanismen der ausgeprägten Anti-Krebs-Wirkung von in den Bauchraum gegebenem Ozon sind bislang noch nicht bekannt. Es wird vermutet, dass sie hauptsächlich auf der Verbesserung der Immunsystem-Überwachung gegenüber den Krebszellen und einer massiven Aktivierung des Abwehrsystems basiert. ... Ein Großteil der Wirkung der intraperitonealen Ozontherapie erklärt sich m. E. nicht über die direkte Einwirkung des Ozons an den Tumorzellen. Vielmehr bewirken vom Ozon ausgelöste und über körpereigene Systeme zu den entarteten Zellen transportierte „Informationen“ regulierende Eingriffe in natürliche Zellstoffwechselvorgänge im Bereich der Störung.

Kontakt:

Dr. med. Geoffrey Hürtgen
Praxis für Intergrative und Biologische Medizin, Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin
Arzt für Notfallmedizin - Arzt für Naturheilverfahren
Bahnhofstraße 56, 66111 Saarbrücken
Tel. 0681 – 958 129 52
e-mail: Dr-Huertgen@gmx.de

 

Zurück zur Artikelübersicht